4 Datenbanksysteme

Das Prinzip einer einfachen Datenbank wurde bereits in Informationen II erläutert. Datenbanksysteme bestehen aus der eigentlichen Datenbank, der Software für die Verwaltung, Bearbeitung und das Durchsuchen der Datenbank nach verschiedenen Kriterien sowie dem Formular mit den verschiedenen Eingabefeldern, Menüs und Schaltern für den Zugriff auf diese Datenbank. Während das Web- oder Suchformular im Computer des Benutzers geladen wird, befinden sich normalerweise die für die Suchanfrage wesentliche Software und die Datenbank auf dem entfernten Rechner des Anbieters der Datenbank.

Im Unterschied dazu befindet sich das im folgenden dargestellte System mit allen Teilen ausschliesslich im Computer des Benutzers. Nur die integrierten Hyperlinkverbindungen führen zu entfernten Rechnern. In einer lokal installierten Version ist zusätzlich die gesamte integrierte Datenbankverwaltung funktionsfähig, dies allerdings auf den Internet Explorer beschränkt unter Verwendung der ActiveX-Technologie. Ansonsten läuft das System sowohl mit Firefox als auch mit dem IE.

4.1 Contents Literaturverwaltung  (Vorgängerversion Contents-Linking II,  dazu der Aufsatz ContentsNAa.PDF )

Contents Literaturverwaltung ist das Beispiel eines komplexen Datenbanksystems. Es vereinigt 

Die Literaturverwaltungsdatenbank kann aus den Suchergebnissen einer ganzen Reihe von bibliographischen Datenbanken zusammengestellt und in einer lokal installierten Version beliebig verändert oder erweitert werden. Probeweise wurden etwa 50000 Zitate erfasst. Technische Voraussetzungen dafür sind ein genügend großer Arbeitsspeicher und für die Erweiterung der Datenbank die Verwendung des Internet Explorers von Microsoft und der ActiveX-Technologie.

Das Formular ist in verschiedene Felder und Abschnitte aufgeteilt. Im ersten und dem folgenden Abschnitt können Sie Aufsätze suchen und anzeigen lassen. Die Aufsätze sind auf 7 Dateien verteilt, werden ausserdem in einer dynamisch erstellten Gesamtdatei von ca. 100000 Einheiten erfasst. Jeweils die ersten 5000 Aufsätze der ausgewählten Datei werden über den Schalter Anzeigen angezeigt mit einem Hyperlink für das Anzeigen weiterer Aufsätze der ausgewählten Datei. Alle Such- und Anzeigeoptionen beziehen sich immer und ausschliesslich auf die aktuell geladene Datei. Im mittleren Abschnitt können die in einer Aufsatzdatei enthaltenen Zeitschriften, im folgenden Abschnitt die in der Zeitschriftendatenbank enthaltenen Zeitschriften und Themen angzeigt werden, wobei auch jeweils eine Verknüpfung mit der geladenen Aufsatzdatei besteht.

Die Dateien dat 1.htm bis dat 7.htm enthalten als Demonstrationsbeispiele jeweils bis zu 20000 Aufsätze, aus allen möglichen Fachgebieten, hauptsächlich in Englisch. Der Inhalt aller Dateien ist über den Menüeintrag Gesamtdatei auswählbar. In einer lokal installierten Version können beliebig weitere Dateien hinzugefügt werden. Ebenso können die bereits vorhandenen Dateien durch die Importfunktion des Multiplen Linksystems beliebig ergänzt werden, wobei eine Datei jedoch nicht mehr als etwa 20000 Aufsätze enthalten sollte. Die Höchstgrenze ist abhängig vom verfügbaren Speicher und beträgt durchschnittlich etwa 50000 Einheiten. Die Datenbank der Zeitschriftentitel wird durch das Einarbeitungssystem erweitert oder aktualisiert.

Die Aufsätze wurden in eine vereinfachte Struktur übersetzt, die nicht immer einheitlich ist und auch einige Fehler aufweist, die zum grossen Teil auf die original erfassten Aufsatznachweise zurückgehen. Durch Beschränkung auf einwandfrei strukturierte Formate könnten diese Fehler weitgehend vermieden werden.

Ein Aufsatznachweis wird in folgender Struktur erfasst:
>2012 z=Proc Natl Acad Sci U S A*Exploring the proton pump and exit pathway for pumped protons in cytochrome ba3*from Thermus thermophilus*Chang HY Choi SK Vakkasoglu AS Chen Y Hemp J Fee JA Gennis RB*2012 Apr 3;109(14):5259-64.*Sw:
Abgrenzung durch >, es folgen Jahresangabe, Zeitschriftenangabe eingeleitet durch z=, dann die einzelnen durch Sternchen getrennten Teile Zeitschriftentitel, Sachtitel, Verfasser, Erscheinungsdaten, am Ende Sw:, hinter dem ein Schlagwort folgen kann.

4.2  Aufbau und Arbeitsweise 

Contents Literaturverwaltung ist ein aus 11 Dateien bestehendes Framesystem. Die übergeordnete Datei ist contentsLit.htm mit folgendem Quellcode:

<frameset rows="32%,65%,3%">
<frame src="oben.htm" name=oben>
<frameset cols="45%,55%">
<frame src="fenster2.htm" name="links">
<frame src="fenster1.htm" name="rechts">
</frameset>
<frameset cols="10%,10%,10%,10%,10%,10%,10%,30%">

<frame src="dat1.htm" name="untenL1">
<frame src="dat2.htm" name="untenL2">
<frame src="dat3.htm" name="untenL3">
<frame src="dat4.htm" name="untenL4">
<frame src="dat5.htm" name="untenL5">
<frame src="dat6.htm" name="untenL6">
<frame src="dat7.htm" name="untenL7">
<frame src="ISI_G.htm" name="untenR">
</frameset>
</frameset>
</html>
Die untergeordneten Dateien sind: oben.htm, fenster1.htm; fenster2.htm, dat1.htm bis dat7.htm, ISI_G.htm
oben.htm enthält das Suchformular , der dazugehörige JavaScript-Code befindet sich in der Datei lit.js
dat1.htm bis date7.htm enthalten die Aufsatznachweise. Die Gesamtdatei wird dynamisch aus diesen Dateien gewonen.
fenster1.htm und fenster2,htm sind leere Dateien, in denen die Ergebnisse angezeigt werden
ISI_G.htm enthält etwa 40000 Zeitschriftentitel, davon ca. 16000 aus der Master Journal List (Web of Science) und ca. 24000 PubMed Titel

Funktionsabläufe

Das System beruht auf einer sehr engen Verbindung der beiden Datenbanken mit vielen Verknüpfungsmöglichkeiten. So wird die Aufsatzsuche in der Aufsatzdatei immer mit einer Suche in der Zeitschriftendatenbank verbunden. Aus dieser werden die zusätzlichen Angaben zu Themen und Verfügbarkeit entnommen und für entsprechende Verknüpfungen verwertet. Hyperlinks, die innerhalb des Systems Funktionsabläufe starten, werden stets durch kleine JavasScripts dynamisch erstellt. Hierbei werden versteckte Felder mit Werten belegt und über einen versteckten Startbutton eine JavaScript-Funktion aufgerufen. Das folgende Beispiel betrifft die Verknüpfung eines angezeigten Aufsatzes in einer Trefferliste mit der entsprechenden Einzelanzeige.
L1="javascript:x='"+x+"';parent.frames[0].document.forma.E.value=x;parent.frames[0].document.forma.SE.click()";

In L1 ist das Javascript enthalten. x ist der Index eines bestimmten Aufsatzes in der Datei, der jeweils innerhalb einer For-Schleife ermittelt wird.
Dieser wird dem versteckten Feld E zugewiesen und schliesslich der Startschalter SE durch die Methode click aktiviert. Dieser Schalter ist durch onclick= wiederum mit der Funktion function einz() verknüpft, die das einzelne Zitat mit den Verknüpfungen anzeigt. Dabei muss immer auch der Frame benannt werden, in dem sich das Formular und der Javascriptcode befinden, nämlich parent.frames[0] bzw. parent.oben.

Such- und Anzeigefunktionen

Titelsuche: In den Dateien kann mit ein bis zwei Suchbegriffen oder Zeichenfolgen gesucht werden. Die Suche erstreckt sich auf das gesamte Zitat. Verwenden Sie die Kleinschreibung und kürzen Sie Journal immer mit j ab. Deutsche Umlaute können bisher noch nicht eingegeben und gesucht werden.

In einer weiteren Option können einzelne Abschnitte der aktuell geladenen Datei angezeigt werden, was durch Eingabe von Indexnummern geschieht. Die erste eingegebene Nummer bezeichnet den Anfang, die zweite das Ende des Abschnitts. Eine Nummer nur im 1. Feld zeigt alle nachfolgenden Zitate bis zum Ende der Datei, eine Nummer nur im 2. Feld ergibt die Anzeige aller vorausgehenden Zitate. Die gleiche Nummer im ersten und zweiten Feld ergibt die Anzeige des einen Zitats. Bis etwa 20000 Zitate können auf einmal angezeigt werden. Bei dieser Option können - in einer lokal installierten Version - über einen Hyperlink ein oder mehrere Zitate gelöscht werden

Die dritte Option führt zur Anzeige aller in der Datei enthaltenen Zeitschriften in alphabetischer Ordnung. Titel mit folgendem Plus zeigen, dass sie in der Zeitschriftendatenbank erfasst wurden. Bei Auswahl einer Bibliothek wird auch ggf. der Bibliothekscode hinzugefügt. Die angezeigten Zeitschriftentitel sind Hyperlinks, die alle in dieser Zeitschrift erfassten Zitate anzeigen. Die Anzeige bezieht sich immer auf die geladene Datei.

Eine vierte Option bietet die Suche nach Schlagwörtern sowie die alphabetische Anzeige aller Schlagwörter, soweit sie in der Zeitschriftendatenbank enthalten sind. Hinter den Schlagwörtern werden der Themencode und die Zahl der Titel angegeben, die einem Schlagwort zugeordnet sind. Beim Anklicken eines Schlagworts erscheinen alle mit dem Schlagwort verbundenen Zeitschritentitel. Die in der aktuellen Aufsatzdatei nachgewiesenen Titel werden als Hyperlinks mit der Aufsatzdatei verknüpft, so dass jeweils die einzelnen Zitate einer Zeitschrift angewählt werden können. Daneben befindet sich eine Auswahlmöglichkeit nach Fachgebieten. Beachten Sie, dass sich diese Such- und Anzeigeoptionen immer auf die ausgewählte Datei bezieht. Über den abschliessenden Hyperlink der angezeigten Zeitschriften zu einem Thema kann die Anzeigefunktion in der nächstfolgende Datei fortgesetzt werden.

Eine weitere Suchoption erschliesst den Inhalt der Zeitschriftendatenbank. Titel, die gleichzeitig in der aktuell geladenen Aufsatzdatei nachgewiesen sind, werden fett ausgeschrieben und sind als Hyperlinks mit dieser, die übrigen mit der EZB verknüpft. Auch die ausgewählt Bibliothek wird berücksichtigt. Über den Schalter Wortindex werden zunächst alle Wörter der Datenbank ermittelt, die die eingegebene Zeichenfolge enthalten. Die angezeigten Wörter sind wieder Hyperlinks, die zur Anzeige der betreffenden Zeitschriften führen. Die Wortindexsuche hat den Vorteil, dass sie einer sachlichen Suche ähnelt und immer ein Ergebnis liefert.

Verknüpfungen

Jedes im linken Frame angezeigte Zitat ist mit einem Hyperlink verbunden, der im rechten Frame zur Einzelanzeige des Zitats mit allen Verknüpfungen führt. Diese Verknüpfungen werden teils über den Zeitschriftentitel, teils über die ISSN hergestellt, so die ins Internet führenden Verknüpfungen mit der EZB, der ZDB, dem Worldcat, Google Scholar bzw. Google. Darunter folgen ggf. die internen Verknüpfungen über die ermittelten Themen. Während in der EZB, ZDB, Worldcat, Google Scholar und Google als Ergebnis die über den Titel bzw. die ISSN gesuchte Zeitschrift angezeigt wird, werden über die Themenverknüpfunen alle Zeitschriftentitel angezeigt, die dem betreffenden Thema entsprechen. Die dabei eingeleitete Suche wird bei Themen mit besonders zahlreich vertretenen Titeln nach 500 Treffern abgebrochen. Die angezeigten Zeitschriftentitel sind wiederum Hyperlinks, die zur Anzeige aller erfassten Zitate dieser Zeitschrift führen. Beachten Sie, dass jeweils nur die bisher in der aktuell geladenen Datei erfassten Zitate einer Zeitschrift angezeigt werden. Eine sehr umfassende Inhaltsanzeige einer Zeitschrift erhalten Sie aber immer über Google Scholar, indem Sie in dessen Formularfeld den Sachtitel löschen und eine neue Suche starten, die als Ergebnis alle von Google Scholar erfassten Zitate dieser Zeitschrift zeigt. Der Zugang zum Inhalt einer Zeitschrift ist natürlich auch über die EZB und ZDB möglich, erfolgt hier aber nicht direkt und wesentlich umständlicher. Das von Google Scholar angezeigte Zitat führt fast immer zur originalen Quelle, wenigstens zum Abstract und oft auch zum kostenlos angebotenen Volltext. Eine etwa vorhandene Lizenz auf einen Titel kann durch Auswahl Ihrer Bibliothek im Menü ermittelt werden. Alle verfügbaren Titel werden in der Einzelanzeige mit dem betreffenden Bibliothekscode angezeigt. Das Minuszeichen bedeutet dabei eine zeitlich beschränkte Lizenz.

Import von Aufsätzen

Erst in einer lokal installierten Version, in der Sie Dateien für Ihre bevorzugten Fachgebiete und Themen erstellen, erfüllt diese Literaturverwaltung ihren eigentlichen Zweck.
In das Eingabefeld des Multiplen Linksystems geben Sie die Ergebnisliste der recherchierten Datenbank ein. Das können auch bis zu tausend Aufsatznachweise sein. Aus dem Datenbankmenü wählen Sie die verwendete Datenbank oder das betreffende Format aus. Nach dem Start sehen Sie zunächst das Resultat zu Ihrer Information und eventuellen Überprüfung. Gehen Sie wieder zum Formular zurück. Im unteren Formularabschnitt finden Sie die das Auswahlfeld Speichern in. Daraus wählen Sie Literaturverwaltung Datei 4 oder Datei 5 und klicken anschliessend auf den Speichern-Button. Als Ergebnis wird die ausgewählte Datei mit den importierten Aufsätzen ergänzt. Sie kann sofort durchsucht und angezeigt werden.

Wollen Sie eine neue Datei anlegen, so wählen Sie aus dem Menü die Option Neue Datei. In diesem Fall wird die neue Datei als dat6.htm mit den importierten Aufsätzen gespeichert und kann ebenfalls sofort durchsucht und angezeigt werden. Soll auch diese Datei weiter ergänzt werden, muss sie mit einer der bereits bestehenden Dateien ausgetauscht werden. Dazu speichern Sie die Datei 6 einfach unter dem Namen einer bereits bestehenden Datei, deren Inhalt natürlich dadurch verloren geht. Soll das vermieden werden, so kann der Inhalt dieser Datei einer anderen Datei hinzugefügt werden, was in der Datenbankverwaltung möglich ist.

Die Benennung und Organisation der zu verwaltenden Dateien bleibt weitgehend Ihnen überlassen. So können Sie Dateien mit einem Hinweis auf den Inhalt benennen. Entsprechend sind die Einträge in dem Auswahlmenü zu ändern. Es können beliebig neue Dateien hinzugefügt werden, entsprechend ist der Code zu ändern. Die Einträge Datei 1 usw können also durch inhaltliche Benennungen ersetzt und weitere Optionseinträge im Menü des Formulars hinzugefügt werden. z.B.:

<option value=a1>Datei 1 Physik</option>
<option value=a2>Datei 2 Chemie</option>
<option value=a3>Datei 3 Umwelt </option>
<option value=a4>Datei 4........</option>
<option value=a5>Datei5.........</option>
<option value=a6>Datei6.........</option>
<option value=a7>Datei7.........</option>

In der Funktion dat() werden neue Dateien unten hinzugefügt. Die Dateien können inhaltliche Benennungen haben, wie oben gezeigt:

if(a=="a1")
aa="dat1.htm";
if(a=="a2")
aa="dat2.htm";
if(a=="a3")
aa="dat3.htm";
if(a=="a4")
aa="dat4.htm";
if(a=="a5")
aa="dat5.htm";
f(a=="a6")
aa="dat6.htm ";
f(a=="a7")
aa="dat7.htm ";
.......................
......................

Die Aktualisierung oder Ergänzung der Zeitschriftendatei durch neue Titel oder Bestandsnachweise geschieht durch das

Einarbeitungsformular

einarbC.htm übergeordnete Datei
einarb2c.htm Formular
ISI.htm Bestand Zeitschriften (nur ISI journals)
suchg.htm gleichlautende Titel

Es kann innerhalb kurzer Zeit (30 bis 60 Minuten) der gesamte Bestand (!) an E-Zeitschriften einer mitttelgrossen Bibliothek automatisch eingelesen werden, der sofort von der Literaturverwaltung berücksichtigt wird. Anschliessend ist die

Aktualisierung von med.txt in ISI_G.htm:
BearbISI_G2,htm

Importformular = Multiples Linksystem

multipleA.htm  übergeordnete Datei
multiple.htm  Formular
fensterZnn.htm (für Anzeige nach Zeitschriften), fenster.htm

Start Anzeige importierte Zitate bzw. Zeitschriften anzeigen
function starte() Zitate in dat abgelegt
danach anz() für Anzeige der Zitate
anz2() für Anzeige der Zeitschriften fensterZnn.htm wird geöffnet
Speichern für Literaturverwaltung
function hinzu2() je nach Auswahl werden die Dateien dat4.htm, dat5.htm oder dat6.htm (neue Datei) ausgeschrieben und gespeichert

Einheitliche Datenübernahme aus unterschiedlichen Formaten

Stellen Sie sich ein Webformular vor, in das Sie die Suchergebnisse verschiedener Datenbanken hineinkopieren und das diese ganz unterschiedlichen Zitate in einem einheitlichen Standardformat ausschreiben soll. Nehmen Sie ausserdem an, dass Sie die von der betreffenden Datenbank auf einer Webseite angezeigten Zitate nicht säuberlich von dem übrigen Kontext der Webseite trennen, sondern die gesamte Webseite vollständig kopieren und in das Webformular einfügen. Das kann nicht funktionieren, werden Sie vielleicht mit Recht sagen, vor allem wenn Sie gewohnt sind, nur mit weitgehend strukturierten - möglichst noch mit Metadaten ergänzten - Daten umzugehen. Es war auch für mich verblüffend, dass es möglich sein kann, die verwirrend unterschiedlich angezeigten Suchergebnisse jeweils in dasselbe einheitliche Format zu übertragen.

Der Vorgang in schematischer Darstellung:

webf

Das Ausgabeformular für die einheitliche Datenübernahme

Starten Sie das Formular

die Erläuterung

Suchergebnisse folgender Datenbanken können eingearbeitet werden:

Für jede Datenbank wird eine schematisierte Codezeile ta verwendet. Bei einigen Datenbanken wird zwischen IE und Firefox unterschieden, z.B. bei JADE ist diese Zeile für den IE:

ta="pv=1>ps=2>pz=3>pe=4>v1=^>s1=\\.|-\\s-|^>z1=\\*In:>e1=\\s\\d+>e2=";

Dazu kommt der Code tr für die Trennung der Zitate:

tr="\\*\\d+";

Je nach ausgewählter Datenbank wird der entsprechende Code in einem einheitlichen Programmteil bearbeitet, auf die eingegebenen Suchergebnisse + Kontext angewandt, und die Zitate schliesslich in den verschiedenen Ausgabeformaten ausgeschrieben. Hier interssiert vor allem das Contents-Link-Format, das besonders vereinfacht ausgeschrieben wird:

>ze=.......(Zeitschrift) *........(Verfasser) *.....(Sachtitel).*......(Erscheinungsvermerk)

.>z=ECOTOXICOLOGY*Oehlmann Jorg 1; Di Benedetto Patrizia 1; Tillmann Michaela 2; Duft Martina 1; Oetken Matthias 1; Schulte-Oehlmann Ulrike 1 *Endocrine disruption in prosobranch molluscs Evidence and ecological relevance.*. 16(1):29-43 February 2007

Die so ausgeschriebenen Zitate sind für Contents-Linking unmittelbar zu verwenden. Sie werden automatisch der Datenbank hinzugefügt.

Die o.g. Codezeilen wurden durch

Allgemeines Datenübernahmeformular ermitelt.

Dieses sehr wichtige Formular dient dazu, aus den unterschiedlichen Formaten von Datenbanken die relevanten Daten zu entnehmen - unabhängig von Metadaten und Standardformaten. Mit einer anschliessenden Bearbeitung lässt sich die Ausgabe der Daten in einem standardisierten Format oder die Übergabe der Daten an ein Such- und Verknüpfungssystem, an ein Linksystem oder eine Literaturverwaltung realisieren. Es handelt es sich also hier um eine wesentliche Basisfunktion sowohl für die Literaturverwaltung im allgemeinen als auch für Linkresolver oder Linksysteme.

Das Formular für die Datenübernahme enthält ein Schema mit einer Anzahl von Feldern. Mit diesem Schema wird ein vorliegendes Format analysiert.

Auf der Startseite des Multiplen Linksystems geben Sie in das Eingabefeld ein einzelnes, durch mehrere Zeilen strukturiertes Zitat durch Copy und Paste ein. Durch die Wahl von Neue Datenbank im Auswahlmenü öffnen Sie das Datenübernahmeformular. Siehe dazu die Erläuterung

Download aller Dateien   (Vorgängerversionen Contents-Linking I , II und ContentsLinkingB )

Entpacken Sie das Ziparchiv in einen neuangelegten Ordner Ihres Computers. Starten Sie mit den Dateien contents3.html, contents4.html oder contentsB.htm !


4.3  ASEZA-Datenbank  (entspricht im wesentlichen der Nachfolgeversion Contents-Linking I )

Dieses Datenbank- und Informationssystem ist ein wesentlicher Teil des Multisuchsystems E-Connect. Es kann in der gleichen Weise wie z.B. die EZB verwendet werden, d.h. für die Suche und Anzeige von elektronischen Zeitschriften.

Worin unterscheidet sich dieses System von der EZB? Während die EZB im wesentlichen ein Anzeigesystem ist, die dem Titel nach bekannte elektronische Zeitschriften oder die die Titel eines ganzen ausgewählten Fachgebietes anzeigt, ist dieses System auch ein wirkliches Suchsystem für die Suche nach Zeitschriften, die nicht dem Titel nach bekannt sind. Zu diesem Zweck ist in das System eine Fachwörter- und Themensuche integriert und zusätzlich sind die auswählbaren Fachwörter und Themen jeweils in einem Index anzeigbar. Alle über eine Titelsuche angezeigten Titel werden ausserdem mit dem Hinweis auf die zu diesen Titeln ermittelten Themen verknüpft. 

Eine besondere Innovation bietet das Suchsystem durch die wechselseitige Verknüpfung der Themen untereinander. So werden Zeitschriften ermittelt, die gleichzeitig 2 verschiedenen Themen entsprechen.  So lässt sich z.B. das Thema Frau mit vielen anderen Themen verbinden, die dann entsprechend eine beschränkte Anzahl von Zeitschriften liefern, was für die Suchpraxis erwünscht ist.

Das Suchsystem enthält im wesentlichen denselben Inhalt wie die EZB. Ca. 60000 Titel wurden bisher integriert. Diese Titel sind grösstenteils der EZB entnommen. Sie sind vielfach mit thematischen Angaben ergänzt, die teils der EZB, teils aber auch aus anderen Quellen entnommen wurden. Im Prinzip können die Titel der Datenbank des Suchsystems ebenso wie die thematischen Ergänzungen aus allen möglichen verfügbaren Quellen übernommen werden, etwa aus Bibliotheks-, Verlags- und Institutionslisten, müssen aber in der Schreibweise an die von Google Scholar bevorzugt erfasste Schreibart angepasst werden. Die Übernahme geschieht über ein automatisch arbeitendes Einarbeitungssystem sowohl für die reinen Titel-, Standort- als auch Themenhinweise. Ausser den Titeln und den thematischen Angaben wurde die ISSN hinzugefügt, wenn diese mit dem Einarbeitungssystem ermittelt werden konnte. Die ISSN kann für die interne Verwaltung der Datenbank von Nutzen sein, um z.B. Doppeleintragungen in unterschiedlicher Schreibweise zu vermeiden, sonst sind sie aber ohne Bedeutung, weil alle Verknüpfungen lediglich über den Titel erfolgen.

Die in den beiden Systemen ASEZA und ASLA enthaltenen Standortangaben sowie die Hinweise auf die allgemeine oder zeitlich beschränkte freie Verfügbarkeit werden ausgewertet und die ermittelten Werte entsprechend angezeigt. Bei Bedarf oder Interesse kann jeder lizenzierte Bibliotheksbestand hinzugefügt werden. Zu beachten ist hierbei, dass viele Artikel von Zeitschriften über Google Scholar frei verfügbar sind, auch wenn sie an sich einer Lizenz unterliegen. Die Verknüpfung mit Google Scholar ergibt nicht nur einen schnellen Zugang zu den in einer Zeitschrift enthaltenen Artikeln, sondern auch zusätzlich zu einer grossen Zahl von sonst nicht frei verfügbaren Volltextartikeln. Die Titel dieses Systems sind daher durchweg mit Google Scholar verknüpft, wodurch der direkteste und schnellste Weg zu Volltexten erreicht wird. Ausserdem bestehen auch Verknüpfungen mit Google und der EZB. Weitere Verküpfungen zu ZDB, SFX, EZB-Link, Springer, WorldCat u.a. könnten bei Bedarf leicht hinzugefügt werden.

Die ASEZA-Datenbank ist ein Open Source Projekt. Der Quellcode in Javascript kann in jeder Weise verändert und erweitert werden. Das System kann für die private und öffentliche, nicht aber für die kommerzielle Benutzung angewandt werden.


In das Suchsystem ist das Einarbeitungssystem und das Aktualisierungssystem WriteDat integriert, mit denen die zugrunde liegenden Datenbanken automatisch erweitert und bearbeitet werden können.

Zum Einarbeitungssystem ist ebenfalls eine Erläuterung vorhanden.

Download

Alle Dateien des Such- einschliesslich Einarbeitungssystems in einer älteren Version können Sie hier herunterladen.


 Aufbau und Arbeitsweise 

Das Suchformular enthält das Formular Forma1 für die Titelsuche sowie für die Themen- und Fachwörter-Suche und erfasst immer auch die Eingabe der Bibliothekskennung im untersten Abschnitt des Formulars.

Forma1 ist mit action=such1.htm ergänzt. Über die beiden Startschalter wird zunächst diese Datei gestartet, die mit der Scriptdatei contents4.js verbunden ist und beim Laden in dieser die Funktion such0() aufruft. Je nach den übermittelten Werten werden danach verschiedene Funktionen aktiviert: such1() für Titelsuche, index() für Fachwörtersuche, such2() für Themensuche, such2a() für Themenverknüpfungssuche.

Dabei entstehen die Adressenzeilen wie z.B. such1.htm?TI=engl+j&bib&l=de für die Titelsuche bzw. such1.htm?TI=&t=mass&bib=&l=de oder such1.htm?Schlag==bioma&b= für die Themensuche.

Mit TI= ist das Eingabefeld für Titel bezeichnet, mit t= das Eingabefeld für Themen und Termini, mit Schlag== das ausgewählte Thema. Diese Bezeichnungen mit folgenden Suchbegriffen (hier z.B. engl und j ) erscheinen automatisch beim Abschicken des Formulars in der Adressenzeile. Ausserdem wird &bib= bzw. &b= für den Bibliotheksstandort angehängt. Wird in das Formularfeld eine Kennung für eine Bibliothek eingegeben, so wird die Adressenzeile mit dieser Kennung ergänzt

Der Quellcode der Scriptdatei contents4.js dient zugleich auch als Quellcode für das Suchsystem Contents-Linking I, das zusätzlich eine Option für die alphabetische Themenanzeige bietet. 


Das Suchsystem besteht aus folgenden Dateien: aseza.html, such1.htmcontents4.js

Das Einarbeitungssystem besteht aus folgenden Dateien: einarbB.htm, einarb2b.htmg_g.htm, Für die Einarbeitung werden zusätzlich  such1.txt, und Themen.txt eingesetzt

Das Aktualisierungssystem WriteDat2.htm verwendet ausserdem noch ThemenA.txt (=Themen.txt)

Die Basisdatei für die Bestandsliste des gesamten Systems ist G_G.txt. Diese ist in such1.htm und g_g.htm  enthalten.


5.  Bestandsliste und Einarbeitungssystem der Zeitschriftenverwaltung

Die Basisdatei ist G_G.txt. Die Zeitschriften werden darin folgendermassen aufgelistet:

>ACTA ALBARUTHENICA==
>ACTA ALIMENTARIA=01393006
>ACTA AMAZONICA=anim=biol=trop=tropm=tropoe=*FREI 00445967
>ACTA ANAESTHESIOLOGICA BELGICA=med=*FREI 00015164
>ACTA ANAESTHESIOLOGICA ITALICA=med=*FREI 03744965
>ACTA ANAESTHESIOLOGICA SCANDINAVICA=med=*AA-*BTU-*G-*JE-*RE*SLUB-*UBEN- *BSB- *TUM- 00015172
>ACTA ANAESTHESIOLOGICA TAIWANICA=med=*JE*SLUB 02541319>ACTA ANALYTICA=phil=*FHMA*G 03535150
>ACTA ANATOMICA SINICA=med=
>ACTA ANDINA=med=*FREI
>ACTA ANGIOLOGICA=med=*FREI 1234950X
>ACTA ANTIQUA ACADEMIAE SCIENTIARUM HUNGARICAE=arch=clas=*JE*SLUB*SULB*UBEN  *BSB null
>ACTA APOSTOLICAE SEDIS=law=rel=*FREI

Zeitschriftentitel, Thema bzw. Themen, wenn vorhanden, Standorte, falls vorhanden, evtl. Zeitbeschränkung, ISSN, falls vorhanden

Die vorliegende Bestandsliste ist grösstenteils durch Vergleich von EZB-Listen mit einer GesamtISSN-Liste entstanden. Diese Liste besteht im wesentlichen aus der Master Journal List von Thomson Reuters, ergänzt durch einige andere Listen elektronischer Zeitschriften, die im Internet frei zugänglich sind.
Inzwischen ist aber ein grösserer Bestand von EZB-Titeln integriert worden, die nicht in der GesamtISSN-Liste gefunden wurden und die daher nicht mit der ISSN ergänzt werden konnten.

Es ist möglich, EZB- oder andere Zeitschriftenlisten zu übernehmen ohne den Vergleich mit diesen Basislisten, also nur mit den aufgelisteten Titeln und ohne ISSN. Im allgemeinen funktionieren in den Systemen vorhandene Verknüpfungen mit der EZB und der ZDB auch ohne ISSN, und die Verknüpfungen mit Google und GoogleScholar sind ohnehin nur über die Titel möglich. Allerdings muss für die Verknüpfung mit Google Scholar die Schreibweise der Titel an die von Google Scholar vorwiegend erfasste Schreibweise so weit wie möglich angeglichen werden.

Der Vergleich von EZB-Listen mit der GesamtIISN-Liste kann über die Datei BearbEZB3.htm (mit der Erläuterungsdatei ErlEZB.htm) getestet werden.

Viele Änderungen an der Bestandsliste können Sie sehr leicht manuell vornehmen: die Datei G_G.txt wird geöffnet. Änderungen durch die Suchen-Ersetzen-Option. Anschliessend speichern. Ausserdem können Änderungen oder Korrekturen mit dem Bearbeitungsprogramm BearbG.htm  automatisch erfolgen.

Die Bestandsliste enthält die Titel in möglichst einheitlicher Schreibweise. Diese entspricht im wesentlichen der Schreibweise der Master Journal List von Thomson Reuters mit einigen Änderungen: Überflüssige Zusätze zum Titel werden weggelassen, alleSonderzeichen entfernt, Serienvermerke vereinheitlicht.

Auf Doppelpunkt, Bindestrich oder Schrägstrich folgende Zusätze zum Titel werden enfernt:

METABOLISM - CLINICAL AND EXPERIMENTAL
METABOLISM 00260495

BJU INTERNATIONAL : BRITISH J OF UROLOGY
BJU INTERNATIONAL 14644096

ARCHIVE OF APPLIED MECHANICS / INGENIEUR ARCHIV
ARCHIVE OF APPLIED MECHANICS 09391533

In runden und eckigen Klammern Stehendes wird entfernt:

ACM TRANSACTIONS ON DATABASE SYSTEMS (ACM TODS)
ACM TRANSACTIONS ON DATABASE SYSTEMS 03625915

J OF SYNCHROTRON RADIATION [SYNCHROTRON RADIATION ONLINE]
J OF SYNCHROTRON RADIATION 09090495

Unterreihen werden in den EZB-Listen in sehr unterschiedlicher Weise angegeben. SERIES, PART und SECTION werden in beiden Listen entfernt, in den EZB-Listen außerdem die ergänzende Angabe hinter dem Doppelpunkt. Serienhinweise werden normalerweise nur mit einem Buchstaben oder einer Ziffer angegeben. Beispiele:

PROCEEDINGS ROYAL SOCIETY OF LONDON SERIES A : MATHEMATICAL PHYSICAL AND ENGINEERING SCIENCES (1996 -)
PROCEEDINGS ROYAL SOCIETY OF LONDON A 13645021

PHYSICA A : STATISTICAL MECHANICS AND ITS APPLICATIONS
PHYSICA A 03784371

PHYSICA STATUS SOLIDI (A) - APPLIED RESEARCH
PHYSICA STATUS SOLIDI A 00318965

J DE PHYSIQUE II
J DE PHYSIQUE 2=1155-4312


Erstellung der neuen Bestandsdateien ISI_G.txt und g_g.htm

Die vorläufig und probeweise erstellte Bestandsdatei G_G.txt mit über 70000, z.T. wissenschaftlich weniger relevanten Titeln ist als neu anzulegende Basisdatei nicht gut geeignet, zumal darin auch einige Fehler und Unstimmigkeiten enthalten sind. Stattdessen sollte man die Master Journal List zu Grunde legen. In der Bearbeitungsdatei

BearbISI_G.htm    

wird die Master Journal List mit der vorliegenden Datei G_G.txt vergleichen. Die Datei ISI_G.txt entsteht. Sobald diese durch das Einarbeitungssystem erweitert bzw. aktualisiert wird, wird aus dieser die neue Datei G_G.txt, die nun der Zeitschriftenverwaltung als erweiterbare Bestandsdatei dient.

Schalter 1: aus originaler ISI-Liste isijournals.txt wird isijournals2.txt
Schalter  2: Vergleich mit G_G :  ISI_G.txt  entsteht, in  fenster1 gefundene Titel  mit Ergänzungen, in  fenster2 nichtgefundene Titel,  

anschliessend: Datei g_g.htm  für die Zeitschriftenverwaltung erstellen bzw. aktualisieren

g_g.htm entspricht inhaltlich der Datei ISI_G.txt und ist hiermit als Bestandsliste in das Einarbeitungsprogramm integriert. Über dieses können nun beliebig viele neue Titel, neue Standort- und Themenangaben hinzugefügt werden. Die ergänzte oder aktualisierte Liste wird dabei in die Bestandsdateien des Multisuchsystems such1.htm und contentB.htm sowie in die neue G_G-Liste abgespeichert. Eine Ersatzdatei G_Ga.txt sollte ebenfalls gespeichert werden.

Korrekturen der Datei IS_G.txt können manuell oder über das Bearbeitungsprogramm BearGI.htm erfolgen. Hierbei die neu entstandene Datei G-FileA.txt öffnen und als IS_G.txt speichern, anschliessend g_g.htm (s.o.) erstellen  

Problematisch sind Zeitschriftentitel, die hinter den  Zeichen : - \  .  Zusätze zum eigentlichen Titel enthalten, gleichlautende Titel vor allem aus einem Wort bestehende, Serientitel und Titel  mit Abkürzungen am Ende.

Beispiele:

>PALLAS: EINE ZEITSCHRIFT FÜR STAATS- UND KRIEGS-KUNST
=PALLAS
>HUAFEI-GONGYE = J OF THE CHEMICAL FERTILIZER INDUSTRY
=HUAFEI-GONGYE
>HYLE - AN INTERNATIONAL J FOR THE PHILOSOPHY OF CHEMISTRY
=HYLE
>ARCHIVE OF APPLIED MECHANICS / INGENIEUR ARCHIV
=ARCHIVE OF APPLIED MECHANICS

In diesen Beispielen werden die hinter den Zeichen : / - . stehenden Zusätze
weggelassen. Es gibt aber Fälle, wo die hinter diesen Zeichen stehenden
Ergänzungen wesentliche, d.h. unterscheidende Zusätze sind und wo diese daher
nicht weggelassen werden können und wo auch Google Scholar diese nicht weglässt
und ohne Trennzeichen übernimmt:

>ARCHIVES OF DISEASE IN CHILDHOOD / EDUCATION AND PRACTICE
= ARCHIVES OF DISEASE IN CHILDHOOD EDUCATION AND PRACTICE
>ARCHIVES OF DISEASE IN CHILDHOOD / FETAL AND NEONATAL
= ARCHIVES OF DISEASE IN CHILDHOOD FETAL AND NEONATAL
>JAHRESBERICHT / UMWELTBUNDESAMT
= JAHRESBERICHT UMWELTBUNDESAMT
>CLINICAL MEDICINE: ARTHRITIS AND MUSCULOSKELETAL DISORDERS
=CLINICAL MEDICINE ARTHRITIS AND MUSCULOSKELETAL DISORDERS
>CLINICAL MEDICINE: BLOOD DISORDERS
=CLINICAL MEDICINE BLOOD DISORDERS
>CLINICAL MEDICINE: CASE REPORTS
=CLINICAL MEDICINE CASE REPORTS
>CURRENT MEDICINAL CHEMISTRY. ANTI-CANCER AGENTS

Darüber hinaus werden noch folgende Angleichungen vorgenommen:
In runden und eckigen Klammern Stehendes wird entfernt:

>ACM TRANSACTIONS ON DATABASE SYSTEMS (ACM TODS)
>J OF SYNCHROTRON RADIATION [SYNCHROTRON RADIATION ONLINE]

Serienvermerke werden im allgemeinen ohne Zusätze nach den aufzählenden
Zeichen oder Buchstaben (I,II..., A, B C ...) abgeschlossen, die folgenden Zusätze
weggelassen. SERIES, SECTION, PART wird im allgemeinen beibehalten.
Beispiele:

>ENVIRONMENTAL POLLUTION SERIES A: ECOLOGICAL AND BIOLOGICAL
=ENVIRONMENTAL POLLUTION SERIES A
>ENVIRONMENTAL POLLUTION SERIES B: CHEMICAL AND PHYSICAL
=ENVIRONMENTAL POLLUTION SERIES B

· Übersetzte Titel (z.B. die russischen nach C/C..) werden entfernt.
· Umlaute (Ä,Ö,Ü) werden beibehalten, müssen für die Google Scholar-

Verknüpfung allerdings umgewandelt werden, ebenso die anderen
sprachbezogenen Zeichen.

· Der bestimmte Artikel am Anfang oder Ende eines Titels wird entfernt.
· Kommas und Semikolons werden grundsätzlich entfernt.
· Bei der Google Scholar-Verknüpfung darf das &-Zeichen nicht durch UND ersetzt
und das Apstroph-Zeichen (') nicht weggelassen werden, was aber in den
Thomson-Reuters Titeln durchweg geschieht. Beim Vergleich von isijournals2 mit
G-File durch das Programm BearbISI_G wird dies berücksichtigt (s.u.) und ebenso im

Einarbeitungssystem: Einarbeiten von neuen Titeln, Beständen, Themen

Das System kann jede beliebige Liste von untereinander geschriebenen Zeitschriftentiteln erfassen. Sollen ganze Webseiten mit Zeitschriftentiteln übernommen weren, müssen diese erst durch ein entsprechendes kleines Programm bearbeitet werden.  Die Anzeigeseiten der EZB können ohne Vorbereitung eingegeben und erfasst werden. Dasselbe System dient zur Einarbeiung von Titeln, Themen und Standorten. Für themenbezogenen Titel wird die Themenkennung, bei standortbezogenen Titeln wird die Standortkennung eingegeben. Als Ergebnis werden neue Titel, neue Themen und Standorte hinzugefügt, die ganze Liste aktualisiert und sofort automatisch in das Einabeitungsystem und in die Zeitschriftenverwalung integriert. s. Erläuterung


Allgemeines zur Codierung

Die Codierung geschieht in möglichst einfacher Schreibweise, so werden die Variablen am Anfang der Funktionen nicht eigens deklariert. Benennungen von Dateien, von Funktionen und den vielen Variablen sind nicht vereinheitlicht, sondern nach und nach der Entwicklung dieses Systems gewählt worden. Innerhalb des gesamten Codes gibt es auch teilweise überflüssige, nicht mehr verwendete Codes.

Verwendete Suchmethoden sind: indexOf, lastIndexOf, search und match. Mehrfach werden Regular Expressions verwendet. Die Suche in der umfangreichen Bestandsliste geschieht vorwiegend, indem die Bestandsliste in ein Array zerlegt wird und die einzelnen Elemente nacheinander mit der IndexOf-Methode abgefragt werden. Eine andere mehrmals verwendete Möglichkeit besteht darin, auf die Bestandsliste als Ganzes die besonders schnelle Match-Methode mit Reg. Exp. anzuwenden und danach den entstandenen Array abzuarbeiten.

Unterschiede der verwendeten Browser: IE verarbeitet grössere Datenmengen besser als Mozilla. Geringe Unterschiede in der Navigation: In Mozilla kein Einfügen über den entsprechenden Button, sondern nur mit der Tastenkombination Strg-V.

Gleichlautende Titel

Gleichlautende Titel stellen ein gewisses Problem dar. Gleichlautende Titel sind meistens mit einem unterschiedlichen Zusatz  verbunden, so dass serienähnliche Titel entstehen. Die in der Bestandsliste enthaltenen gleichlautenden Titel können falsche ISSN und falsche fachliche Zutragungen aufweisen, Fehler, die beim Einarbeiten von gleichlautenden Titeln ohne ISSN entstehen. Um dies zu vermeiden, vergleicht das Einarbeitungsprogramm alle eingegebenen Titel mit einer Liste  gleichlautender Titel in der Datei such1g.htm (2. Textareafeld). 

Eine Liste gleichlautender bzw. serienähnlicher Titel aus der EZBListe gesamtezb2.txt erhält man über BearbEZBSerien.htm

Serientitel

Diese stellen ein weiteres Problem dar, insofern die auf den Serienvermerk (z.B. auf Part A, Part B usw.) folgenden Zusätze weggelassen werden müssen, weil diese von Google Scholar nicht erfasst werden. Zur Überprüfung können mit dem Programm BearbEZBSerien.htm in separaten Fenstern alle in der EZB enthaltenen Titel in Serien angezeigt werden. Eine Liste dieser Serien ist hier vorhanden.

Titel mit hinzugefügten Abkürzungen

Abkürzungen hinter dem vollen Zeitschriftentitel werden im allgemeinen weggelassen, weil sie auch von Google Scholar nicht erfasst werden. Nachträglich können die fälschlich übernommenen Abkürzungen durch ein spezielles Bearbeitungsprogramm entfernt werden, das alle vorhandenen Titel der Bestandsliste mit einer Liste vergleicht, die die in der EZB enthaltenen problematischen Titel (d.h. Titel, hinter denen die Abkürzung ohne trennendes Zeichen folgt) aufführt.


Der JavaScript-Code des Einarbeitungsprogramms


Zeitschriftenlisten erfassen und bearbeiten

Thomson-Reuters-Liste   isijournals     

PubMed-Liste     pubmed2.txt               

EZB-Liste            gesamtezb2.txt              


Diese 3 Originaldateien werden bearbeitet. Es entstehen diese weiteren Dateien, aus denen die Zeitschriftendatenbank aufgebaut wird

gesamtezb2 wird bearbeitet, gesamtezb3.txt entsteht

isijournals bearbeiten ,  isijournals 2 entsteht

 

isijournals2 mit gesamtezb3 vergleichen,  isijournals3 entsteht


isijournals3 mit G_G.txt vergleichen, G_Ga.txt entsteht

Originale PubMed-Zeitschriftenliste wird mit G_G.txt verglichen, med.txt entsteht

med.txt in ISI_G.htm speichern

G_G.txt ist die aktualisierte Bestsandsliste der Suchsysteme sowie des Einarbeitungssystems
ISI_G.htm ist aktualisierte Bestandsliste, die auch alle PubMed-Titel enthält, für die Literaturverwaltung

diese Bearbeitungen funktionieren mit ActiveX nur in einer lokal installierten Version. Hier der Download
          entpacken Sie die Dateien in einen Ordner EEZB des Laufwerks D Ihres Computers!